Geselliges Beisammensein
Das dienstfreie Wochenende diente der Pflege sozialer Kontakte. Schließlich ist es geraten, Zeit und Energie in die Pflege von Beziehungen zu investieren, um sie lebendig und positiv zu halten.
Zudem kann regelmäßiger Austausch und gegenseitige Unterstützung allgemeinen Stress reduzieren, das Immunsystem stärken und sogar die Lebenserwartung erhöhen. Ich arbeite stets und vehement daran. In diesem Sinne nahmen wir am Samstagabend an der Feier eines 60. Geburtstages teil. Das war alles sehr privat, aber amüsant. Was unter uns bleiben muss: Wir waren Teil einer Polonaise und ich notierte Heiserkeit am nächsten Morgen.
Am Sonntag besuchten wir altersgerecht eine Kurklinik respektive die Schwiemu in Erdmannshain. Ich inspizierte ausgiebig die Einrichtung, wir aßen bestens zu Mittag und spazierten hernach ausgiebig im nahebei gelegenen Forst.
Nach dem Bohnenkaffee (Eisbecher und Sauerkirschkuchen, beides sehr fein) rannte ich noch eine Runde um die Dorfkirche, die heute eine Radfahrerkirche ist, und rüttelte an der leider verschlossenen Pforte. Anschließend setzten wir uns ins Auto und fuhren heim. Die Beifahrerin schlief einen tiefen Beifahrerschlaf und immer, wenn mich am Lenkrad der Sekundenschlaf zu übermannen schien, sprach der ebenfalls schlummernde Schwiegervater auf der Rückbank Text. So sind wir letztlich gut nach Hause gekommen.
Ansonsten ist an diesem Wochenende nichts passiert.