Liebe, Lacher, Landidylle

Das letzte richtige Sommer-Wochenende, dazu die Seen- und Waldlandschaft nördlich von Berlin, die Location eine alte Mühle. Man traute sich und feierte, ein rauschendes Fest in dieser sternenklaren Sommernacht.

Kiefern, Karpfen und Konfetti

Uns wohlvertraut das frisch vermählte Ehepaar, dazu der Zwerg, der gerade laufen lernt. Die Zahl der Gäste im mittleren, zweistelligen Bereich, die Jugend dominierte und wir Alten drückten den Durchschnitt. Eine freie Trauung, frei von Religioten, dazu handgemachte Musik und nicht zu viele schöne Worte. Bei Speis und Trank wurde vorzüglich getafelt, man schwatzte kreuz und quer und im Familienclan und hatte Spaß bei Quiz und Bingo auch. Hernach wurde getanzt und gepogt, dass es eine Freude war – bis weit in die dritte Stunde nach der sternenklaren Mitternacht.

(Den Zonk gezogen hatte R. nebst Anhang, der eine Auto-Viertelstunde außerhalb residierte, spätnachts das Taxi verabschiedete und zu spät den fehlenden Zimmerschlüssel bemerkte, um darauf bis in die frühe Morgenstunde vergeblich an der Tür zu rütteln, also an der des sich im Verschlusszustand befindlichen Hotels, das abweisend und schweigend lag in der Kälte der Nacht. Kein mensch, der helfen konnte, das selbstfahrende Auto noch kein Standard – doch immerhin, sie waren zu zweit allein inmitten der Brandenburgischen Pampa.)

Tags darauf zum Mittag, nach einem längeren Frühstück, ging jeder wieder seiner Wege, das Lachen noch in den Ohren und beseelt im Ganzen von diesem rauschenden Fest. Voilà!

Wir werden davon zehren müssen. Für eine lange Zeit.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 02/03/2026