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Quittenzauber, Spitzberg-Eier, TMS

Lokales Rappel 06.11.2025
(Überarbeitet am 02.03.2026 )

Es gab schon bessere Tage im Hauptquartier. Entzündete Ohren bei ihr, der (schlimmste!) TMS bei ihm. Sie schaut ein wenig aus wie Micky Mouse (entzückend!) und er röchelt, niest und krächzt wie ein altes Walross. Nichtsdestotrotz erging ein Quittengelee-Herstellungsbefehl.

Süßer Herbst im Glas

Schon vor Wochen beschenkte uns die Quittenfee vom Waldrand mit eine furchterregenden Menge von den großen, gelben Früchten. Die erste Hälfte derselben wurde bereits vor Tagen mit Erfolg verarbeitet, die zweite muss jetzt werden - sonst darbt uns das Obst unter den Händen dahin. Also putzen, schnippeln und schneiden – eimerweise. Ich folge ihren Anweisungen und habe somit meine Ruhe. Später köcheln, ein wenig würzen etc. und Tags darauf aufkochen und in die Gläser abfüllen. Sie, als die Quittenkönigin (die derzeit an Micky Mouse erinnert) hat diesbezüglich goldene Hände – das fertige Gelee mundet herzallerliebst. So weit, so gut.

Milch, Käse, Honig und Eier

Als hätten wir von Krankheit geplagten, armen alten Menschen damit nicht schon genug zu tun müssen wir uns auch noch selbst versorgen. Sprich Zutaten und Lebensmittel an sich kaufen (in der Kleinstadt klappt das noch nicht so gut mit den Lieferdiensten). Ich übernehme das, selbstverständlich, und schleppe ächzend, schwitzend und fluchend beutelweise Nahrung heran - den Vorrat für zwei Wochen. Zuerst aus dem Supermarkt und dann das Regionale – aus dem Landhandel zu Cotta, beispielsweise.

Dort gibt es die besten regionalen Eier von glücklichen Hühnern: die Spitzbergeier. Dazu alles von den Höfen ringsum, also Käse, Milch, Quark und den Honig auch. Und es bietet sich die Gelegenheit, ein wenig zu spazieren. Aus dem Dorf hinaus, über die Felder und am Spitzberg entlang, beispielsweise. Ich lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen, verschnaufe auf einer Bank und knipse ein wenig herum, um dieses kleine Weblog auch in diesem Herbst entsprechend zu dekorieren.

Und das versöhnte mich dann wieder mit dieser gerade etwas unfreundlichen Gesamtsituation im Kleinen (die große bleibt derzeit besser außen vor).

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Guten Tag. Rappelsnut war einmal ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer alten Stadt an der Elbe und schreibt hier weiter über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls.

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