Wasser, Wald & Weitblick

Die Aufenthalte bei Mutter Natur sind rar gesät in diesen Tagen. Immerhin klappte das heute einmal, bei lauschigen 20 Grad und allerbestem Wanderwetter. Wir fuhren gen Süden, Bad Gottleuba und ein kleines Stück weiter, um an der dortigen Talsperre eine Runde zu gehen.

An der Gottleuba-Talsperre

Am Rande des Betriebsgeländes der Talsperre findet sich eine kleine Parkbucht - unser Startpunkt. Wir folgten dem ausgewiesenen Weg zur Vorsperre, gingen zuerst an schönen Bergwiesen entlang und später im sonnendurchfluteten Mischwald hinunter bis zum Wasser. An der Mündung des Oelsenbaches lässt sich dann gut verweilen, mit schönem Blick auf das Gewässer an sich und die Staumauer in der Ferne.

Nur wenige hundert Meter braucht es noch bis zur Vorsperre im Oelsengrund. Einige Felsen finden sich am Ufer, das Ganze ist auch nett, aber nicht sonderlich spektakulär anzusehen. Der Kalkgrundweg brachte uns danach wieder hinauf zur gestern leider viel befahrenen Landstraße nach Oelsen, der wir ein kurzes Stück gen Osten folgten.

Das Vorstaubecken Oelsen

An einem nahe gelegenen Gehöft bogen wir scharf links auf einen Wirtschaftsweg ein – der führt direkt zum uns noch unbekannten Vorstaubecken Oelsen. Die Anlage zur Regulierung des Oelsenbaches lässt sich gut erkunden und lädt zur Rast im Sonnenschein. Sie ist als solches ein guter Ort zum abermaligen Verweilen und dem Genuss einer Flasche Bier (Nullkommanull) plus Fitness-Riegel.

Gute 700 Meter weiter trifft man wieder auf die Mündung des Baches in die Talsperre. Der Rückweg war dann auch der Hinweg und nach knappen zwei Stunden reiner Gehzeit waren wir wieder am Startpunkt dieser kurzweiligen Wanderung (komoot).

Was schön war

Die absolute Ruhe im Wald und am Wasser. Das Kaiserwetter. Der Duft nach frisch geschlagenem Holz. Wir sahen einen Laubfrosch und ein aufgeschrecktes Reh im Unterholz. Und der nigelnagelneue elektrische Insekten-Stichheiler kam nicht zum Einsatz.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 02/03/2026