Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Zehn Tage im Süden

Wir waren im Urlaub, und es waren zehn wunderschöne Tage. Koutsounari, ein kleiner Ort auf Kreta, direkt am Libyschen Meer, unten rechts im Südosten der Insel (Ierapetra liegt zehn Kilometer westlich). Die Reise war lange geplant – den Norden kennen wir ja schon ein wenig, und dieses Mal sollte es der Süden sein.

0a49a-2eb55-krta2 8d17f-9bcfb-53730247572-eac9d8ba57-o 9ddba-925ec-krta3

Ein kleines Hotel mit Halbpension, der Mietwagen gleich am Flughafen und keine Pläne im Kopf – wir gingen das alles relaxt an, entschieden uns jeden Morgen spontan für eine Unternehmung und achteten tunlichst darauf, dass die Erholung nicht zu kurz kam.

ad72a-a4663-krta6 da14f-7731e-kr18 99d68-e6563-kr16 d799e-d32d3-kr11 3b35a-cede9-krta7 0c146-5a0b7-kr20

Soll heißen: zuerst der Ausflug und dann das Vergnügen, der Strand und das Meer. Das war nicht immer so freundlich wie erhofft, da das Wetter an der Südküste doch deutlich garstiger ist und die Strände steil abfallen. Also eine oftmals starke Brandung und der heftige Wind, der sowieso, dieser Meltemi, der auch in den Bergen heftig war und nicht nur mir den Hut vom Kopf blies.

1792e-d789b-53731170731-4291191144-o 10f99-94b6c-krta5 7a462-969ab-krta8 11186-08ad1-kr29

Wir haben gesehen: an größeren Orten nur Ierapetra, die kleine Altstadt und der Hafen sind unbedingt sehenswert. Dazu diverse Dörfer entlang der Küste und in den Bergen, bewohnte und beinahe verlassene, was auch die Klöster meint, also die drei, die wir besuchten, von denen eines leer stand, mit dem Grab des letzten Mönches an der Ruine der Kapelle anbei – ein stiller, zauberhafter Ort im Nirgendwo.

196a5-8741e-krta10 64b05-365b7-kr22

Gewandert wurde natürlich auch, vier schöne und auch schweißtreibende Touren (man bedenke stets die Höhenmeter bei 30 Grad am Berg!) haben wir gemacht – einzusehen auf meinem komoot-Account.

a8258-4e657-kr26 a8258-4e657-kr26 b1ca5-88d55-krta9 c5fde-43762-kr13

Und wir waren begeistert. Von der Ruhe und Gelassenheit, dem weiten, kargen Land, dem immer blauem Meer und den stets freundlichen Menschen, denen wir begegneten. Man muss vielleicht sagen, dass der Süden Kretas nicht so touristisch geprägt ist wie der Norden, die Haupteinnahmequelle dort ist der Gemüseanbau, nicht der Tourismus.

dc5d3-485bf-kr17 d55b0-27b21-kr19 242f6-b1ad6-kr33

So ist dann die Landschaft auch geprägt, was etwa die Folien der vielen Gewächshäuser meint. Aber entsprechend reizvoll ist auch die Einkehr in eine der zahlreichen Tavernen, die wir uns nicht versagten (und dabei das Augenmerk auf die frisch bereiteten vegetarischen Köstlichkeiten legten).

c1d62-1e6ad-kr37 8f512-dd5f2-kr34 c8106-2c85a-kr28 e32ac-43430-kr36 13d24-09ae6-kr35 c5ea2-7463a-kr30

Wir sahen zudem: Olivenhaine- und Bäume ohne Ende, die Landwirte, die ihre Pflanzungen bewässerten und pflegten, den weltältesten Olivenbaum, der auf etwa 3000 Jahre geschätzt wird, blühende Landschaften (Oleander, Bougainville, der Feigenkaktus und die Magariten), den Segelfalter und auch den Lämmergeier, der hoch oben in den Bergen schwebt.

99732-a6db9-kr26-1 e0240-d7f72-kr32 04b3d-75c9f-kr31 f16a2-b49e5-kr27 ce291-5fcfa-kr23

So war das alles, an diesen zehn Tagen im Süden. Es waren gute Tage und wir werden lange davon zehren müssen … Einige Bilder (ich hatte diesmal nur das iPhone dabei) seht ihr anbei.

kreta, reise, reisebericht, reiselust, sommer, urlaub


⬅ Vorheriger Beitrag
Zu Fuss und mit dem Rad

Nächster Beitrag ➡
Broken Link Checker reloaded