Big Tech: Auf die gute Seite wechseln
Das Thema ist in aller Munde und natürlich – in Anbetracht des Narrenschiffes, in den sich das einst geschätzte, kunterbunte und aktuell mit Vehemenz auf seinen Untergang zu rasende Weltenrund verwandelt hat, eine angemessene Reaktion. Sicherlich auch dann, wenn sie nur eine kleine von vielen Blasen beschäftigt und bei Big Tech gerade einmal ein müdes Lächeln hervorrufen wird.
Interessant wird es tatsächlich erst, wenn sich die Dinge auf europäischer Ebene zum Guten ändern würden, oder aber wenigstens in diesem, unseren föderalen Bundesstaat.
Meine ich. Doch allein, ich glaube nicht daran.
Der Pessimist sagt: die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des Versagens. Der Optimist sagt: es gibt Lichtblicke.
– Paul Schibler
Aber gut. Nichtsdestotrotz stimme ich dem gut gemeinten Anliegen zu, die Monopolstellung der ungeliebten Plattformen zu untergraben und dazu sein Scherflein beizutragen. Das macht schließlich ein gutes Gefühl und ja, der mensch schläft dann auch ein wenig besser. Im Konkreten heißt das auch für mich die digitale Präsenz in der Sache zu hinterfragen und zu optimieren – ganz im Sinne des nun jeden ersten Sonntag ausgerufenen DI.DAYs.
Ein penibles, diesbezüglich ausgerichtetes und öffentliches Protokoll wird es hier nicht geben – ich möchte einstweilen lediglich die schon im letzten Jahr vollzogene Löschung meiner Instagram, Facebook, Flickr- und Twitterprofile sowie die Aktivierung eines (meist passiven) Accounts im Fediverse benennen. Zudem sind die Apps und Accounts von Adobe und Microsoft ebenfalls Vergangenheit. Immerhin das.
Über weitere Erfolge in Sachen Digitale Selbstbestimmung (vorgelebt via kuketz-blog oder etwa hier) werde ich hier im Blog zur gegebenen Zeit informieren. Und natürlich ist der mensch daran interessiert, wie ihr diese Sache so seht?