Happy New Year!
Das alte Jahr ließen wir auf einem (nicht von uns geplanten) geselligen Tanzmusikabend ausklingen. Elbabwärts war das, in der großen Stadt, in dem einst als Kantine eines volkseigenen Betriebes genutzten historischen Gebäude, in dessen Mauern sich heute eine bekannte und traditionsreiche Kräuterkneipe befindet (für manch einen auch das zweite Wohnzimmer).
Wir schauten gemeinschaftlich das obligatorische Dinner for One, speisten hernach am liebevoll (und von allen) gestalteten Buffet (das Zicklein vom Steinbrecherweg bei Stadt Wehlen!) und starteten 15 Minuten früher als vorgesehen den tanzmusikalischen Abend. Dieser bot in musikalischer Hinsicht alles, was den anwesenden, zwischen vier und siebzig Jahren alten Gäste gefallen dürfte, und kam in seiner Bandbreite und Lautstärke sehr gut an (ausführende, staatlich geprüfte Schallplattenunterhalterin (kurz: SPU) war eine reizende, junge Dame, die so hoch springen und lange in der Luft verharren konnte wie sonst niemand). Auch der mensch selbst zeigte, nach dem kurzem, obligatorischen Murren, in gebotener Ausführlichkeit und Eleganz sein sportliches Können in Sachen Gesellschaftsvolxtanz.
Zur Mitternacht traten wir als geschlossene Gruppe vor die Tür des Gebäudes, husteten kurz (nebenan sprangen irgendwelche Lederjackenhottentotten um das mit Weihnachtsbäumen gefütterte und hell auflodernde Lagerfeuer) und prosteten uns, verbunden mit eifrigem Schulterklopfen und hoch erhobenem Glase, wohlwollend zu.
Nach einer weiteren, etwa einstündigen Gesprächsrunde war dann Schluss für uns, wir fuhren nach Hause und schliefen wie die Babys.
Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie sind ebenso gut und schön hinüber gerutscht und wünsche allerseits ein gesundes Neues Jahr!
Wir lesen uns.