Oberhalb von Reinhardtsgrimma
Die erste kleine Wanderung in diesem Jahr führte uns nach Reinhardtsgrimma und in den Winter. Wir parkten mitten im Ort (unweit der Schule) und folgten zunächst dem Laufe des Lockwitzbaches.
Sprich: Wir besuchten zuerst das Barockschloss (in unseren Tagen dient es als Staatliche Fortbildungsstätte für Bedienstete der Agrarverwaltung des Freistaates Sachsen) und den zugehörigen Schlosspark. Das Ensemble ist auch im Winter hübsch anzuschauen und der gepflegte Englische Garten ist frei begehbar. Und: Dem Vernehmen nach finden in eben diesem Schloss regelmäßige Konzerte mit ausgesuchter klassischer Musik statt – das mal bitte (Notiz an mich) im Auge behalten.
Wir liefen weiter im Lockwitztal (parallel zum Verlauf der Landstraße nach Kreischa) und auf schmalen Pfad am Hang entlang. Unterwegs passierten wir, verbunden mit ein wenig Auf und Ab, einige Felsgruppen und hatten schöne Ausblicke auf den Bachlauf. Am Abzweig nach Hirschbach endete der Pfad und wir liefen, nun auf der wenig befahrenen Landstraße, hinauf nach Hirschbach zur König-Albert-Eiche. Nach kurzem Verweilen beschritten wir die (am heutigen Sonntag ebenfalls kaum befahrene) Grimmsche Straße, verließen das Dorf und wechselten nach einem Kilometer auf einen schön verschneiten Feldweg, der uns im Bogen nach Reinhardtsgrimma zurück brachte (komoot).
Was schön war
Das leichte Schneegestöber im Sonnenschein. Die ruhigen Wege und Dörfer und das Knirschen der Schritte im Schnee. Auf den Höhen wurden wir ordentlich durchgepustet. Und hatten eine wunderbare Fernsicht.

