Sonntags in der Oberlausitz. Der Dreiweiberner See, Weißkollm, am Strand mit Beachbar, Caravan Stellplatz und Sonne satt. Wir hatten die Räder dabei und pedalierten eine schöne Runde in der Oberlausitzer Heide- und Seenlandschaft.
Nur eine kurze Notiz für mich. Von daher gehen Sie bitte weiter, es gibt hier heute nicht viel zu sehen. Bis auf diesen klitzekleinen Eintrag in das Wander-Fahrten-Buch. Eine nette Runde mit dem Rad. Schön, aber im Großen und Ganzen auch nicht der Rede wert.
Am dienstfreien Dienstag galt es einige Termine abzuarbeiten. Als ich mich danach und zuletzt ins Bruderland begab und Benzin kaufte fuhr ich auf dem Rückweg, gleich kurz nach der Grenze und um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, links ran, parkte im Dorf und lief dann rechts in den Wald, um mit vier Jahren Abstand einmal mehr den Zeisigstein in Augenschein zu nehmen.
Punkt vier Uhr der Wecker, ein Bohnenkaffee und vier Uhr fünfundvierzig die Abfahrt. 22 Minuten bis zum Waldparkplatz und 20 Minuten der Pfad nach oben. Halb sechs fiel dann der Startschuss zum Frühstück auf dem Gohrisch.
Zum Sonntag fuhren wir ins Radeberger Land, explizit nach Arnsdorf, und statteten der Talsperre Wallroda einen Besuch ab. Soll heißen: Wir liefen einmal um das Wasser herum, denn das hatten wir so noch nicht.
Einmal mehr zog es mich hinauf in das vielfältige Wegenetz des Kahlebergs. Nur zu gern folgte ich den langgezogenen, offenen Schneisen, auf denen immerhin, ganz im Gegensatz zum Elbtal, ein laues Lüftchen wehte. Von daher lobt der mensch die Sommerfrische – ganz oben auf dem Kamm.
Okay, weiter im Text, die kleine Sommerpause ist Vergangenheit. Bleibt noch, sie hier zu dokumentieren. Also: Rostock, Stolpmünde und Oybin. Drei ganz unterschiedliche Orte in drei Wochen Urlaub und jeder für sich war die Reise wert.
Den dienstfreien Sonntag verbrachten wir (auf der Flucht vor dem Hitzedom) im Osterzgebirge. Wir tauschten die stehenden 39 bis 40 Grad im Elbtal gegen lauschige 35 Grad (mit angenehmer Luftbewegung) auf dem Kamm.
Zum Mittwoch pedalierte der mensch eine gepflegte Runde von der Haustür. Ziel waren der lange nicht besuchte Pehnafall und natürlich der ganze Weg an sich.
Gestern verließen wir das mit der zunehmenden Hitze sich zur Vorhölle wandelnde Elbtal und fuhren ins nahe gelegene Osterzgebirge, explizit auf den Kamm desselben, zum Zwecke einer wohltemperierten Sommerfrische.
Spaziergänge und Bewegung an der frischen Luft sind verordnet und ein klares Bedürfnis. Ich war froh, nach dem benannten Tiefpunkt am Wochenende heute wieder aus dem Gartentor herauszutreten und ein paar Schritte laufen zu können.