Einmal um die Talsperre Wallroda
Zum Sonntag fuhren wir ins Radeberger Land, explizit nach Arnsdorf, und statteten der Talsperre Wallroda einen Besuch ab. Soll heißen: Wir liefen einmal um das Wasser herum, denn das hatten wir so noch nicht.
Ausgangspunkt unserer Runde war wie gesagt Arnsdorf, die Kleinröhrsdorfer Straße führte uns aus dem Ort hinaus und direkt auf den Stausee hinzu. Wir wissen darum: Seit 1989 wird dort der Steinbach, ein Nebenfluss der Großen Röder, angestaut. Doch zunächst galt es durch die Agrarlandschaft zu marschieren, immer schön die Straße entlang, von Pappeln und Ebereschen gesäumt, rechter Hand grüßt der Tannenberg.
Nach gut zwei Kilometern erreichten wir den Waldrand (die Massenei) und mit ihm die Brücke über die Bahnstrecke Kamenz–Pirna. Hernach liefen wir um den See herum, über die Staumauer, entlang des Campingplatzes, querten die Bahnstrecke (die Talsperre wird von einem nicht begehbaren Bahndamm mit einer Eisenbahnbrücke geteilt) und weiter auf schmalem Pfad. Der Flügel E und der Heuweg ließen uns dann die Runde um das Wasser vollenden. Es blieb die Kleinröhrsdorfer Straße, die uns letztlich nach Arnsdorf zurück brachte (komoot).
Was schön war: die weiten Blicke über das Land. Die Ruhe am Wasser, ein paar wenige Angler (der See gilt als Karpfen-See!), zwei illegal Badende und zwei Handvoll Radfahrer auf den Wegen. Und natürlich die gestern gut besuchte Softeisbude an der Straße in Arnsdorf, das Melonen-Vanilleeis schmeckte großartig und kam uns im Nachgang gerade recht.