Der neue Eberhofer
Am vermeintlich (und hoffentlich!) letzten Hitzetag des Sommers flüchteten wir ins wohltemperierte Kino. Kino 1 war angesagt, im immer noch bespielten Kino zu Pirna, ganz vorne in der Gartenstraße, Nähe Bahnhof, der Filmpalast, er wurde erst neulich umfassend saniert.
Man sitzt sehr bequem im Leder, das Personal ist nett und der Preis gepfeffert. Aber gut, ich bin ja froh und staune ab und an, dass die kleine Stadt überhaupt noch ein Kino betreibt. Annehmen und unterstützen ist daher angesagt, so lange es das Familien-Kino-Programm hergibt.
Wir sind Susi!
Das "Steckerlfischfiasko" also, seines Zeichens der zehnte Teil dieser schönen Reihe. Und wieder hat unser Dorfpolizist alle Hände voll zu tun. Susi kandidiert für das Bürgermeisteramt, die neue Haushälterin Julika kümmert sich in Omas Abwesenheit um den Haushalt und den Papa und den Leopold. Dazu wird der örtliche Steckerlfischkönig tot in der Wellnesslandschaft des neuen Golfclubs gefunden. Franz und Rudi nehmen die Ermittlungen auf und treffen alsbald auf eine erbitterte Fehde zwischen zwei Volksfestfamilien …
Wer hochdeutsch redet, hod nicht automatisch recht.
Auch diese zehnte Eberhofer-Verfilmung setzt auf das bewährte Rezept von Provinzkrimi und skurrilen Figuren. Das lobenswert eingespielte Ensemble harmoniert hervorragend und liefert einmal mehr auf hohem Niveau.
Im Fazit haben wir uns köstlich amüsiert.