Riot City Radio, Booze & Glory, The King's Cannons
Ich lege mal nach in Sachen Beatmusik. Um offene Tabs zu schließen und den leidigen Umstand, dass der Urlaub vorüber und die Lohnarbeit nun wieder den Alltag bestimmt, auf irgendeine Art und Weise zu kompensieren. Der mensch arbeitet, sonst war da nichts in den letzten Tagen – dem Kanzler gefällt das.
Also drei neue Alben, die in den letzten Monaten erschienen sind, und besser spät als nie hier erwähnt werden müssen. Denn die Beatmusik ist eine wichtige Sache.
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Riot City Radio – Spitting Teeth
Zu Beginn des Jahres habe ich das vor vier Jahren erschienene Debütalbum der Kapelle gelobt und dabei den kurz danach erschienenen Nachfolger komplett ausgeblendet. Kurzum: Spitting Teeth kam im März '26 heraus und präsentiert elf nagelnagelneue Titel in 35 Minuten. Es ist ein würdiger Nachfolger, ein druckvolles Oi!-Album mit ordentlich Wut und verdammt eingängigen und wunderbar melodiösen Songs, das rundum gefällig ist.
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Booze & Glory – Whiskey Tango Foxtrot
Das bereits im September '25 (nach sechs Jahren Pause) herausgegebene Album (elf Titel in 37 Min.) orientiert sich an den Oi!-Wurzeln der Kapelle. Die bestens zum Schunkeln und Mitgröhlen geeigneten Songs erzählen von Zusammenhalt, Freundschaft und Loyalität in einer zunehmend verrückten Welt.
Ein typisches und Gott verdammtes gutes Booze & Glory Album.
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The King's Cannons – Self Titled
The King's Cannons sind eine frische US-Oi!-Band, die gerade erst dabei ist, sich einen Namen zu machen. Auf Bandcamp gibt es das am 13. Juli '26 erschienene Debüt zu hören; als Herkunft nennt die Band selbst New Orleans (der erste Auftritt ist für August 2025 dokumentiert). Der Sound wird als rauer, klassischer Oi! beschrieben, der britische Streetpunk-Traditionen mit einem amerikanischen, speziell südstaatlichen Einschlag verbindet.
Mir gefällt dieses sportliche Album – denn ich bin jung, temperamentvoll und trage Glatze. Und das ist gut so.