Hartmannsbach und die Talsperre
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Der gestrige Spaziergang führte mich nach Hartmannsbach und Bad Gottleuba. Bei golden sonnigem Wetter, wie es schöner nicht sein könnte in diesem Herbst, schritt ich sportlich aus zwischen Dorf, Tannenbusch und Talsperre.

Die Route
Der Startpunkt lag beinahe ganz oben in Hartmannsbach, unweit des oberen Ortsausgangs. Ich lief kurz hinauf zum dort stehenden Schwedenkreuz und dann durch das Dorf hinunter bis zur Brücke über die Gottleuba. Dort galt es auf den Mühlsteig zu wechseln und (mehr oder weniger) nah am Bach bis nach Bad Gottleuba hineinzuspazieren.

Es folgte ein kurzer Rundblick auf dem Markt, gefolgt von einem schmalen Pfad am Fuße des Tannenbusch. Wieder an der Gottleuba folgte ich dem Wanderweg hinauf zum Aussichtspunkt über der Staumauer, verweilte kurz und lief dann weiter entlang des Gewässers. Schließlich gelangte ich in einem weiten Bogen rechter Hand, nun schon oben und inmitten der Agrarlandschaft, nach Hartmannsbach (Lindenhof) zurück (komoot).
Bemerkenswert
Ich sah Blended Galloways, ein Damwildgehege, viele Pferde und eine größere (und bewundernswert konsequent!) in Schwarz gekleidete Trauergesellschaft. Dazu einen Riesen von einem Hund, der direkt dem Märchen vom Feuerzeug entnommen schien und mich aus tellergroßen Augen ansah (Nase an Nase, die beiden zugehörigen älteren Damen sprachen derweil beruhigend auf mich ein).

Nach meiner Wanderung fuhr ich noch ein kleines Stück weiter und besuchte das mir bis dato unbekannte Heidenholz-Kreuz, an dem zur Mitternacht ein Reiter ohne Kopf sein Unwesen treiben soll.
Bestätigen kann ich das nicht, aber die Wanderung an sich war ein kurzweiliger, sehr gefälliger Spaziergang im Herbst.