Rappelsnut

Wandern, Punkrock & der ganze Rest

Zwei Erkmannsdörfer

Der Sonntag war ein Wandertag und führte uns an den Rand der Dresdner Heide. Nebelfeucht war es und dunkelgrau blieb es, und immerhin auch trocken und windstill sowieso (wobei mir letzteres sehr unangenehm ist). Sei es drum, was zählt ist einzig die Bewegung an der frischen Luft.

Hundsknoechel und Hempelsberg

Wir starteten in Ullersdorf nahe am Sportplatz und liefen ein kurzes Stück durch die Dresdner Heide. Wieder auf der Landstraße haben wir Großerkmannsdorf schnell erreicht, welches wir (beinahe) und mit nachlassender Begeisterung zur Gänze querten (bitte nicht machen, ein doofes, hässliches Schlafdorf). Über die sich weithin ausbreitende Agrarlandschaft gelangten wir via Hundsknoechel (283 m) hinüber nach Kleinerkmannsdorf, das sich deutlich ansehnlicher präsentierte (alte Bausubstanz, schöne Gärten). Danach führte ein alter Feldweg hinaus ins Grüne.

Durch weite Wiesen und stille Äcker führte unser Weg an einem Bilderbuch-Weiher vorbei bis zum Ullersdorfer Golfplatz (rechter Hand der Hempelsberg, 285 m) und in die Siedlung hinein. Vorbei an diversen Reihenhäusern und piefigen Grundstücken gelangten wir zuletzt zurück zur Ullersdorfer Straße, wo der bereits mit den Hufen scharende Bolide uns freudig erwartete (komoot).

Fazit: Kann man so machen – aber einmal reicht. Schön und naturnah war nur der zweite Teil der Runde, nett war es nur in Kleinerkmannsdorf (der Dresdner Speckgürtel ist mir zutiefst verhasst, die Großstadt sowieso). Nun ja.

Wir waren draußen und das zählt.

wanderlust, rund-um-dresden, herbst


⬅ Vorheriger Beitrag
Hartmannsbach und die Talsperre