Kohlberg, Viehleite und Wettin Höhe
Am Sonntag war es eine Stadtwanderung, die ich gegangen bin. Das Gottleubatal war das Ziel, erst die eine Seite und dann die andere. Die Wege waren allesamt bekannt, sind aber lange nicht gegangen worden und also war es an der Zeit, die Dinge neuerlich zu erkunden.
Die Route
Von der Haustür lief ich Richtung Kohlberg, querte die Gottleuba und spazierte den Kohlberg hinauf. Oben ging es ein wenig kreuz und quer, zuerst die Aussicht, dann das Zehistaer Kreuz und dann der Tunnel, sprich die Baustelle der Gottleubatalbrücke, Pirnas zukünftige Ortsumgehung, welche es in Augenschein zu nehmen galt. Über die Kohlleite kam ich wieder hinunter in das Tal, querte neuerlich das Wasser und stieg in den Wald auf der anderen Talseite hinein. Der Stadtwald also, die Viehleite – wie die Pirnschen so sagen. Ich wandte mich zunächst nach rechts auf dem Eichbuschweg, wechselte dann via Mittelweg die Richtung und lief hinauf zum Aussichtspunkt, der Wettin Höhe. Dort galt es die (eingeschränkte) Aussicht zu kontrollieren (kann man machen) und im Anschluss über die Friedrichs-Höhe und zuletzt die Schaftreppe in die Pirnsche Altstadt zurückzuwandern (komoot).
Was schön war
Der gelegentliche Sonnenschein. Der Blick vom Kohlberg auf Pirna, Heidenau, Großsedlitz und bis nach Dresden hinein. Die mitunter dicht stehenden Buschwindröschen im Stadtwald. Die Aussicht von der Friedrichs-Höhe. Ich hörte im Wald die Amsel, die Blaumeise, den Mittelspecht (?!), die Singdrossel, den Buchfink und die Kohlmeise (alles via Merlin Bird ID). Interessant war natürlich die Tunnel- und Brückenbaustelle.
Nicht so schön: die vermüllten Ecken am Kohlberg und im Stadtwald. Und an die Hundemenschen, die am Kohlberg ihre Runde gehen und die es aus Gründen angeht: Ihr seid assoziale Arschlöcher.