Sleaford Mods Ft. Sue Tompkins - No Touch
Am 16. Januar des kommenden Jahres steht der erste musikalische Höhepunkt des Jahres 2026 im Programm (so weit es bekannt ist): Mit The Demise Of Planet X werden sich die Sleaford Mods lautstark zurückmelden. Wie gehabt wird sich auch das neue Album als bissiger und pointierter Kommentar zur Gegenwart einordnen und loben lassen. Nach den Vorab-Veröffentlichungen (The Good Life und No touch, anbei im Video mit der zauberhaften Sue Tompkins (Regie: Andrea Arnold)) darf man die gewohnten Superlative erwarten: Minimalistische Beats treffen auf scharfzüngige Texte, die soziale Spannungen, politische Leere und alltägliche Absurditäten sezierend auf den Punkt bringen.
Wer die Band noch nicht kennt
Sleaford Mods sind ein britisches Duo aus Nottingham, bestehend aus Jason Williamson (Vocals) und Andrew Fearn (Beats), das bekannt ist für seinen reduzierten Post-Punk-Sound und Williamsons sprechgesangartige Tiraden. Sie stehen seit Jahren für schonungslose Gesellschaftskritik, trockenen Humor und eine radikale DIY-Haltung.
Und noch die Fakten
Gegründet wurden Sleaford Mods im Jahr 2007 in Nottingham. Seitdem hat die Band eine beeindruckende Reihe an Veröffentlichungen vorgelegt und sich kontinuierlich vom Geheimtipp zur prägenden Stimme des britischen Post-Punk entwickelt. Zu den wichtigsten Alben zählen Divide and Exit (2014), Key Markets (2015), English Tapas (2017), Eton Alive (2019) und Spare Ribs (2021). Ihre Diskografie ist geprägt von hoher Veröffentlichungsfrequenz, stilistischer Konsequenz und einer stetigen Zuspitzung ihrer gesellschaftskritischen Perspektive.
Kurz: Ich freue mich auf den Januar.