Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Trebnitzgrund und Weiße Marter

Mehr als fünf Jahre ist es her, dass der mensch den Trebnitzgrund besucht hat. Es war also an der Zeit, diesen bemerkenswert schönen Grund neuerlich aufzusuchen und zu erlaufen, um sich von diesem Frühling verzaubern zu lassen. Von 15 Grad sprach der Wetterbericht, und vom blauen Himmel und Stunden voller Sonnenschein.

In der Hoffnung darauf fuhren wir nach Oberschlottwitz für eine nette, kleine Runde. Der Wanderparkplatz am Trebnitzgrund war Start- und Zielpunkt und hatte eben noch Platz für unseren roten Boliden. Es braucht dort nur wenige Schritte und alsbald spaziert der interessierte mensch herzallerliebst am Bach entlang. Der schmale Pfad schlängelt sich entlang blumiger Wiesengründe und blockreicher Hangwälder, ab und an lädt eine gemütliche Bank zum Verweilen und Schauen ein.

Wir machten davon reichlich Gebrauch am gestrigen Sonntag, hatten es nicht eilig und genossen den Audio-Stream des Tales in vollen Zügen. An der liebevoll restaurierten Steinbrücke am alten Kirchsteig wurde verweilt, ich notierte ein Sonnenbad und ganze acht Wandermenschen, die derweil freundlich grüßend an uns vorbeispazierten. Bis zum Froschtümpel gingen wir dann, um linker Hand auf der Plosse den Hang zu erklimmen und das Tal zu verlassen. Oben führte der Weg weiter nach Berthelsdorf und zur Weißen Marter, die Martersäule unweit des Roten Vorwerks, Sie wissen schon, man kann von Liebstadt dort hinauf wandern … (komoot)

Der in Teilen sehr schöne Eichleitenweg brachte uns dann (im schönen, stillen Laubwald) wieder hinunter in den Trebnitzgrund.

Wir hörten die Singdrossel, den Buchfink, die Feldlärche, den Zaunkönig und das Sommergoldhähnchen. Und sahen die Buschwindröschen, den Bärlauch, diverse Pferde und Kühe, Frösche (nebst Froschlaich im Froschtümpel) und eine freche graue Maus im Laub.

Hach ja, der Trebnitzgrund. Wir werden wiederkommen.

Wanderlust, Frühling


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