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Am Fischland-Hochufer

Fotografie Rappel 11.04.2016
(Überarbeitet am 02.03.2026 )

Wer die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zur Gänze erkunden möchte kommt um eine Steilküsten-Wanderung zwischen den Ostseebädern Ahrenshoop und Wustrow nicht herum. Dies ist die einzig zu findende Steilküste vor Ort und die lehmigen Wände sind als solche imposant anzuschauen – ein ausgedehnter Spaziergang ist also anzuraten

Das bis zu 20 Meter hohe Kliff gilt als das am meisten von der Abtragung betroffene Ufer an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern – nachweislich wurden dort im letzten Jahrhundert mehr als 70 Meter abgespült. Der Strand selbst ist mit Geröll und Findlingen übersät, wird zunehmend schmaler und weiß mit einigen freigespülten und inzwischen abgerutschten alten Bunkern aufzuwarten, welche dem Vernehmen nach zu einer ehemaligen Beobachtungsstation der NVA gehören. Wind und Wellen sorgen dafür, dass immer weitere Teile der (eventuell schon von der Wehrmacht erbauten?) Anlage zu Tage treten und schließlich seewärts abrutschen. Die Entsorgung der Betonklötze wäre nur durch eine Sprengung zu bewältigen, ist derzeit aber nicht vorgesehen. Sie werden regelmäßig überprüft und sind schließlich zu einer Sehenswürdigkeit geworden …

Zuletzt noch ein Hinweis: der Strand entlang Steilküste ist stets von Abbrüchen bedroht – das Begehen ist nicht verboten, erfolgt jedoch auf eigene Gefahr. Alternativ führt oben auf dem Kliff ein regulärer Wanderweg von Ahrenshoop nach Wustrow, der mit einem Abstecher zum Bakelberg (17,9 m) auch die höchste Erhebung des Fischlandes einschließt (toller Rundblick über Ostsee, Bodden und Halbinsel). Wissta Bescheid.

Abgelegt in:

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Guten Tag. Rappelsnut war einmal ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer alten Stadt an der Elbe und schreibt hier weiter über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls.

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