Bobritzsch, Salzbrücke und Forstmühle
Krummenhennersdorf, oberhalb von Halsbrücke, der kleine Wanderparkplatz an der Bobritzsch war unser Ausgangsort. Wir liefen eine kleine Runde im winterlich geprägten Bobritzschtal und über die naheliegenden Höhen.
Zunächst folgten wir dem Verlauf der zum Teil wunderschön vereisten Bobritzsch flussaufwärts. Unmittelbar am Wasser verläuft der Wanderpfad – der führt in den Wald und ist linker Hand und gelegentlich von eindrucksvollen Granitklippen gesäumt. Wir mussten Obacht geben, denn der Pfad war oftmals komplett vereist. An der Salzbrücke wurde kurz gerastet und der Fluss gequert.
Auf der anderen Seite galt es die nahebei liegende Ruine der Forstmühle zu besichtigen. Die ist anno 1912 abgebrannt und wurde in den letzten 40 Jahren mindestens zweimal restauriert, also das, was noch zu finden war und auf die Nutzung des jahrhundertealten Anwesens heute noch hinweist (Grundmauern, Mühlsteine und das alte Wasserrad).
Über die Alte Salzstraße, ein einsam gelegenes Gehöft (mit Viehhaltung) und die Mittelallee liefen wir dann nach Krummenhennersdorf hinunter. Dort erkundeten wir den teils noch erhaltenen Park des ehemaligen Ritterguts (Reste eines alten Friedhofs inklusive) und die naheliegende (leider verschlossene) Kandlerkirche. Wir liefen weiter durch den Ort (weite Blicke ab und an) und standen nach einem guten Kilometer wieder am Startpunkt an der Bobritzsch (komoot).
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Für das Protokoll: Ich verzeichnete Temperaturen um die Null Grad, absolute Windstille und bei all dem Dunst eine starke Feinstaubbelastung. Und die Notiz an mich: Diese interessante Runde dürfte zu jeder Jahreszeit reizvoll sein!