Drei Aussichten, Palmes Stein und die Wetterfichte
Und so begab es sich, dass wir in die Hintere Sächsische Schweiz fuhren, explizit nach Hinterhermsdorf, und den Parkplatz am dortigen Haus des Gastes als Startpunkt für eine kleine, nette Runde auswählten. Unterwegs holten wir S. in Schandau ab und liefen also zu dritt.
Die Emmabank und der Weifberg
Da ich schon oftmals in der Gegend unterwegs war, möchte ich nur die gestrigen Eckpunkte benennen (die Tour ist wie gehabt bei komoot einzusehen). Wir erklommen den Hügel zum Gotteshaus, staunten über die alten Grabsteine und liefen weiter zur Beaujolais-Hütte (eine Schutzhütte), die gestern von einer großen Wandergruppe zum Zwecke eines Picknicks belegt war. Der Aussichtspunkt Emmabank, als nächstes Ziel, war schon zu sehen und schnell erreicht.
Von dort haben Interessierte einen großartigen Rundblick auf die Sächsische und die Böhmische Schweiz. Man schaut zur Gänze über Hinterhermsdorf und auf das anbei gelegene, bemerkenswerte Funkfeuer zur Flugsicherung.
Über mehrere Haken und versteckte Pfade im Wald erreichten wir danach den Gipfel des Weifbergs mit seinem Aussichtsturm, der den schon zuvor erwähnten Rundblick auf die Landschaft (ob seiner Höhe) noch einmal toppen konnte. Wir rasteten kurz und liefen dann, vorbei an der eindrucksvollen Wetterfichte (blieb im Jahr 1840 nach der Waldrodung stehen) und Palmes Stein (einem Steinkreuz aus dem Jahr 1678) im Bogen zum Dorf zurück.
Dritter und letzter Aussichtspunkt des Tages war dann die hoch über Saupsdorf gelegene Wachbergbaude, die wir nach unserer kleinen Rundwanderung besuchten. Diese erwies sich einmal mehr als eine gute Wahl, wir wurden freundlich bedient und speisten vorzüglich – mit ausgezeichnetem Blick auf die umliegenden Gipfel und den zu Füßen liegenden Ort im Elbsandstein.
Was schön war
Das ruhige Wetter. Die beiden Off-Grid-Abschnitte im Busch. Die wenigen freundlichen Wandermenschen. Die Schneeglöckchen im Wald und die Märzenbecher in den Vorgärten. Dazu natürlich die Ausblicke und die Einkehr.