Ein Waldspaziergang
Berggiesshübel, gleich nach dem Ortseingang, die kleine Parkfläche rechts am Waldrand. Von dort immer geradeaus und dann links in den Busch. Richtung Nordwest halten bis zur nächsten großen Kreuzung. Im offenen Land ankommen und an der Futterkrippe verweilen.
Im Cottaer Busch
Im Cottaer Busch gibt es so einige Attraktionen, die man erlaufen kann. Die Gersdorfer Ruine natürlich, die Zehistaer Wände oder man geht bis zum Hochstein oder Jagdstein. Wir wollten heute nicht gar so weit und spazierten im Sinne der Rekonvaleszenz, also einfach der Nase nach. An besagter Futterkrippe rasteten wir kurz, schauten nach Otterdorf hinüber und gewahrten den Hinweis, der vor den Hornissen vor Ort (im Sommer) warnt. Ein ruhiger Tag war das, kein Wind, kein Laut, keine Sonne, keine Hornissen (die sind längst alle dahin) und kein Regen auch. Nur der Dunst waberte über dem stillen Land.
Der Eschwege-Gedenkstein
Wir liefen den Bogen zurück zur Landstraße, nahmen dann aber den Reichelsweg, um den Eschwege-Gedenkstein zu besuchen. Diesen Hinkelstein im Wald, der auf vier Stehlen ruht - zum Gedenken an den Rittergutsbesitzer Major von Eschwege, der anno 1914 gefallen war (im kahlen Wald ist er jetzt nicht schwer zu finden, siehe auch Schloss Cotta). Wir salutierten nicht, fanden die nahe, in Sandstein eingefasste Quelle (?) ein Stück weiter und nahmen dann den Naumannsweg (vorbei am Steinernen Kanapee) zurück.
Fazit
Wir haben den Aufenthalt im Wald genossen und trafen unterwegs auf fünf Pferde, zwei Hunde, einen Buntspecht, diverse Saatkrähen und fünf Menschen. Wer mag, schlägt nach bei komoot.