Gut Gamig und der Lugturm

Es ergab sich zum Ostersamstag ein Ausflug in die nähere Umgebung. Dazu fuhren wir nach Großluga, begrüßten die große Gruppe und liefen zehn Minuten später los.

Zunächst gingen wir hinauf nach Wölkau und weiter Richtung A17. Diese wurde überquert, um hernach die Richtung nach Bosewitz einzuschlagen. Von dort braucht es nur einen Katzensprung zum Gut Gamig hinüber. Dort galt es einzukehren, wir pausierten also und stießen in aller Gemütlichkeit auf einen Geburtstag an. Und staunten über die Ortslage, die wir zuletzt vor fünf Jahren besucht haben – die neue Fassade macht schon einiges her.

Zudem betraten wir erstmals die zum Gut gehörende Kapelle. Die wurde im 15. Jahrhundert errichtet und bezaubert mit ihrer beherrschenden Lage auf dem topografisch höchsten Punkt des Gutsareals – der Besuch lohnt gewiß, wenn man schon einmal vor Ort ist. Nichtsdestotrotz wird das ganze Ensemble von einer für mich leicht erdrückenden Stimmung beherrscht, handelt es sich doch unübersehbar um eine Begegnungsstätte und Rehabilitationseinrichtung zur Förderung chronisch psychisch kranker Menschen.

So weit, so gut, ihr macht euch demnächst selbst ein Bild der Lage. Wir gingen wieder hinunter ins Tal, folgten dem Rietzschke-Bach in einen kleinen, schönen Grund und querten dann abermals die A17. Auf der Lockwitzer Straße liefen wir hinauf zum Lugturm, dessen Wirtschaft gestern leider geschlossen war. Die Aussicht vom Lugberg ist trotzdem bemerkenswert – über die vielen blühenden Apfelbäume hat man einen weiten Blick auf das Elbtal und konnte kurz verschnaufen, bevor es über den Lugturmweg wieder hinunter nach Luga ging (komoot).


So war das alles am gestrigen Ostersamstag. Und ich wünsche hiermit allen Leserinnen und Lesern noch Frohe Ostern! Wir lesen uns …

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 02/03/2026