Halbzeit

Nach exakt zwei Wochen ist Halbzeit bei meiner Rehabilation. In gebotener Kürze formuliere ich hiermit einige Sätze zum Thema.

Der Pezziball ist mein Freund

Der mensch hat sich schnell an den Tagesablauf gewöhnt. Immer Montags bis Freitags und jeweils zwischen acht und sechzehn Uhr spielt sich das Geschehen ab. Neben den Patienten treten zwei Ärzte und diverse Physiotherapeutinnen, Sporttherapeutinnen, Masseurinnen, Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen auf, sie sind allesamt sehr geduldig und freundlich. Die Mitpatientinnen hingegen wechseln täglich – es ist ein Kommen und Gehen, bei dem der immer freundliche, ältere Herr schon einmal den Überblick verlieren kann. Aber gut.

Irgendjemand fragte mich in den ersten Tagen, ob ich denn überhaupt an einen Erfolg der Maßnahme glauben würde, was ich natürlich verneinte. Inzwischen wurde ich eines Besseren belehrt: Tatsächlich war nach exakt sieben Tagen ein erstes Zeichen der Erleichterung zu verspüren, was jetzt die Intensität und Dauer des chronischen Schmerzes meint. Und mit jedem darauf folgenden Tag geht es – zu meiner Überraschung – ein kleines Stück voran.

In der Tat ist dies, neben den Behandlungen, dem durch intensives Training unterstützten Muskelaufbau zu verdanken (die autochthone Rückenmuskulatur, Sie wissen natürlich darum). Womit dann auch klar ist, wohin die Reise im Anschluss gehen wird, IRENA und T-RENA sind die angesagten Stichworte, der mensch wird sich dahingehend organisieren müssen, wenn der Erfolg ein wenig andauern soll. Immerhin gilt es ja noch ein geraumes Weilchen (tagesaktuell <5) in die Rentenkasse einzuzahlen.

Soviel – einstweilen – dazu. Ich gebe Laut, wenn die Neuigkeiten erzählenswert sind.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 02/03/2026