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Rund um die Thorwalder Wände

Wanderlust Rappel 04.04.2014
(Überarbeitet am 02.03.2026 )

Gestern bin ich meine dritte Runde im Gebiet des Großen Zschandes gelaufen - noch etwas weiter hinten, noch tiefer im finsteren Busch und auf ganz und gar einsamen Wegen.

Gestartet bin ich einmal mehr an der Neumannmühle im Kirnitzschtal, lief wie gehabt das Tal des Großen Zschandes hinauf bis zum Zeughaus. Dann folgte ich dem Saupsdorfer Weg - vorbei an Salzlecke und Bärenfang (hier schon erwähnt) - bis zur ersten Wegkreuzung, um rechts hinauf zum Hochhübelweg zu gelangen und auf diesem den Hochhübel zu umrunden. Als der Weg auf den Reitsteig traf wandte ich mich nach links und lief - nun schon an den Thorwalder Wänden - ein ganzes Stück bis hinüber zur Thorwaldwiese. Unterhalb dieser trifft man auf die weiter unten im Bild zu sehende Thorwaldquelle.

Über den Matthiasbergweg erreichte ich schließlich den schon im Mittelalter viel begangenen Stimmersdorfer Steig (er verband einst Hinterhermsdorf mit Stimmersdorf) und wanderte diesen bis hinauf zum Altarstein. Dann ging es wieder zurück zum Dreiwinkelgrund, um diesen bis zu seinem Ende zu durchschreiten und hinauf zum Grat der Thorwalder Wände zu steigen. Es folgte eine schöne Rast am Hickelkopf. Entgegen den Gesetzen der Schwerkraft fiel der seltsam stehende Felsbrocken (siehe Fotos) nicht wie erwartet auf mich herab, ich konnte meine Wanderung unbeschadet fortsetzen und lief weiter hinab zur Hickelhöhle, die eigentlich keine Höhle, sondern ein mächtiger Felsüberhang ist.

Dort beginnt nun der Reitsteig, welcher mich bis zur oben schon erwähnten Wegkreuzung zurückbrachte. Von hier braucht es jetzt nur noch ein Viertelstündchen, um hinunter zum Zeughaus zu kommen um von dort zurück zur Neumannmühle zu gelangen.

Übrigens: der angenehm zu laufende Reitsteig ist für mich einer der schönsten Wege im Elbsandstein. Über eine lange Strecke verläuft er immer direkt an den Felswänden und schlängelt sich durch viele Riffe und Schluchten. Es gibt zwar so gut wie keine Fernblicke, dafür jedoch von Anfang bis Ende den zauberhaften, wildromantischen Elbsandsteinwald …

Im Fazit habe ich vier Stunden für diese 16 Kilometer lange Rundwanderung gebraucht, während der ich nur einmal auf andere Wandersleute getroffen bin. Auch hier ist es notwendig, sich aus dem Rucksack zu versorgen, denn die einzige Wirtschaft im Gebiet ist das Zeughaus, welches aktuell von 11.00 - 16.00 Uhr geöffnet hat.

Abgelegt in:

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Sechs Verweise
Rappel

Rappel

Guten Tag. Rappelsnut war einmal ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer alten Stadt an der Elbe und schreibt hier weiter über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls.

Wer mitliest, ist herzlich willkommen.

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