Von Cunnersdorf ins Polenztal
Ich notierte zwei Grad unter Null, Windstille und viele Wolken. Immerhin: Es blieb trocken. Wir fuhren auf das Land hinaus und schritten ob der Kälte zügig aus.
Der Start- und Zielpunkt lag oberhalb von Cunnersdorf, die (zuvor schon oft gelaufene) Runde führte ins Polenztal. Der Wendischauweg brachte uns mit schönen Blicken (klare Sicht bis zum Äquator!) über die Höhen hinunter ins Tal. Dort brauste das gut gefüllte Wasser vor sich hin, weit vernehmlich in der winterlichen Stille – vom Frühling keine Spur.
Wir trafen auf den bekannten Polenztalweg und folgten ihm bis zur Bockmühle. Unterwegs gerade mal drei Leute und jede Menge Totholz im Busch. Der Winter hat noch alles im Griff: Ein wenig Eis auf dem Pfad, links und rechts die Schneereste dort, wo die Sonne niemals scheint. Die Vögel schwiegen still. Zuletzt führte uns der Landweg aus dem Tal und wieder auf die Höhe über dem Dorf (komoot).
Und nein, von den stets herzallerliebst anzuschauenden Märzenbechern war noch nichts zu sehen.