Auf dem Holzweg
Am gestrigen Sonntag ergab sich die Zeit für eine kleine Runde im Tharandter Wald. Da im Moment nicht so viel Gelegenheit zum Wandern bleibt, muss diese natürlich notiert werden.
Im Wald bei Grillenburg
Ausgangspunkt unserer Wanderung war ein Parkplatz an der Freiberger Straße (zwischen Kurort Hartha und Grillenburg). Wir liefen zunächst ein Stück auf dem E-Flügel, der auch als Holzweg ausgewiesen ist und als solcher vom Sachsenforst als Lehrpfad in Sachen Holz unterhalten wird. Er ist also mit diversen Gimmicks und Erklärbärtafeln ausgestattet, auf dass die lieben Kleinen im Wald auch etwas lernen (entsprechend war der Weg auch frequentiert). Alsbald wechselten wir auf die deutlich ruhigere und ebenfalls bequem zu laufende Schneise 12 und weiter auf den Triebischweg, um dann direkt nach Grillenburg hineinzugehen.
Castro und Breschnew
Hier galt es an den Teichen zu flanieren. Am Gondelteich wurde in trauter Zweisamkeit gerastet – bei Wildbratwurst und Bier – wie es sich eben am Jagdschloss gehört. Dazu kam der übliche Blick auf das Schloss und die Brücke und der Hinweis einer Info-Tafel, auf der geschrieben stand, dass Fidel Castro und Leonid Iljitsch Breschnew in den 70ern dort genächtigt haben. Nun ja, wir nahmen es zur Kenntnis und weinen allerhöchstens Fidel eine kleine Träne nach …
Hernach verließen Frau und Mann den Ort über die Seerenteichstraße und den Kirchweg. Zuletzt brachte uns der Kroatenweg durch den dort sehr nett anzuschauenden Tharandter Wald und wir gelangten ohne Zwischenfälle zum Startpunkt an der Landstraße zurück (komoot).
Bemerkenswert
Die Wildbratwurst am Gondelteich. Keine Mücken und keine garstigen Stechfliegen. Die Ruhe im Wald. Die wärmende Sonne, die es ab und an durch die Wolken schaffte. Und wir fanden nicht einen einzigen Pilz. Dafür fand ein Ordnungshüter unser ein wenig zu frech und lässig abgestelltes Auto im Wald und dekorierte es mit einem Knöllchen.
Schockschwerenot!