Rehabilitation
Der mensch ist zur Zeit Teilnehmer an einer medizinischen Rehabilation. Das ist komplettes Neuland für mich, aber gut, Frau Doktor hat sich sehr dafür eingesetzt und wat mutt, dat mutt.
Zur Vorgeschichte
Ich habe das ständige Ungemach hier ja ab und an erwähnt – das rechte Fußgelenk und die Lendenwirbelsäule, insbesondere die Letztere hat mir in den letztenMonaten arg zu schaffen gemacht. Beide (derzeit noch nicht operable) Baustellen beruhen auf Alter und Verschleiß, die Schmerzen sind chronisch, äußerst unangenehm und begleiten mich im Grunde seit gut sieben Jahren. Jetzt also die orthopädische Reha, wenigstens und endlich(!) das, um dieser leidigen Problematik der Lendenwirbelsäule auf den Grund zu gehen.
Ballspielen in der Gruppe
Die Reha ist eine ambulante Reha und findet in Dresden in einer ambulanten Rehaklinik statt. Von Montag bis Freitag sind die Tage ausgefüllt, diverse Behandlungen stehen im steten Wechsel mit theoretischer Wissensvermittlung und weiteren Gruppen- und Einzeltherapien (eine halbe Stunde Mittag). Ungewohnt vor allem ist der sich über den Tag verteilende Sportanteil, anderthalb Stunden sind dabei das tägliche Minimum. So weit, so gut, der mensch fügt sich ein (als ein Teil des Teams Wirbelsäule) und fühlt sich sehr gut aufgehoben. Den ganzen Tag freundliche Menschen um sich herum, die sich kümmern – was will man mehr?
Die Erwartung
Man darf keine Wunder erwarten, 40 Jahre Schichtarbeit haben ihre Spuren hinterlassen. Aber ja, einmal wieder ohne Schmerzen (und Schmerzmittel) ausschreiten oder stundenlang auf oder vor einer Bühne stehen zu können – das wäre schon schön.
Wir werden sehen. Ich tue mein Bestes und ihr wisst Bescheid.