Rund um Waitzdorf
Ich lief durch den Wald bei Waitzdorf (Hohnstein). Es war vergnüglich und wohltuend und geschah zum Zwecke einer Wanderung, wenn auch nur einer mäßig kleinen Wanderung.
Die Route
Mein Startpunkt lag ein wenig vor dem Ort an der Landstraße. Ich hielt mich rechts und ging zum Erbgerichtsweg hinauf, um diesem kurz zu folgen. Wenn links der Rundweg-Waitzdorf abzweigt, erschließt sich rechter Hand ein schöner Blick zum Gickelsberg, nach Goßdorf und zum Unger in der Ferne. Danach geht es stetig hinauf zur Waitzdorfer Höhe (komoot).
Oben angelangt, bei Tisch und Bank auf der kahlen Höhe, pfiff ein eisiger Wind. Ich schaute kurz hinunter auf das Dorf und die umliegenden Weiden, legte die Ohrenklappen um und eilte hinüber zum schützenden Waldrand. Dort führte dann der dem Wind abgewandte Leichenweg hinunter nach Waitzdorf.
Der mensch querte dieses (ein Hahn krähte unentwegt, ansonsten absolute Stille), ließ die Schänke, an der ein Schild darauf hinwies, dass die Bäume auf der Terrasse gestutzt wurden, weil sonst die Äste den Gästen auf den Kopf fallen (es gab wohl Nachfragen) rechts liegen und lief rechts hinunter bis zur Kante.
Dort galt es die Felsen zum Zwecke der berühmten Waitzdorfer Aussicht zu beschreiten und pflichtgemäß rundumzuschauen. Allein, für eine Rast auf der Bank war es zu ungemütlich (null Grad) und so ging ich sportlich weiter bis zum Mühlweg, der mich letztlich zum Ausgangspunkt der Runde zurück brachte.
Was schön war
Die Stille im Wald. Das durchgefrostete und vom Reif bedeckte, erst unlängst gefallene Laub auf den Wegen, dass unter den Sohlen geräuschvoll zerprasselte und zu Staub zerfiel (ob der damit einhergehenden Lautstärke klappte das gestern auch nicht mit dem Anschleichen an Wolf, Hirsch und Elchkuh). Der Sonnenschein über Mittag.
Und die wohltuende Einsamkeit natürlich.