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Samstag und Sonntag

Lokales Rappel 17.11.2025
(Überarbeitet am 02.03.2026 )

Das vergangenen Wochenende, nichts Spektakuläres, eher ruhig und zur beiderseitigen Rekonvaleszenz, sei hiermit kurz notiert.

Zuerst der Samstag

Der Samstag ist hier oftmals ein Haushaltstag. Reserviert für den Einkauf, den Budenschwung und die große Wäsche. Und das Ausschlafen. Besonderer Höhepunkt war das Martinsgansessen am Abend. Wir machen das schon seit Jahren mit Freunden. Also zu viert, und das ist eine schöne Tradition geworden.

Zuerst im Restaurant, dann abwechselnd in der heimischen Küche, ein Jahr hier und ein Jahr dort. Den Schuhmanns sind wir dabei treu geblieben, holen den fertigen Braten aus ihrem Ofen und bereiten alles andere selbst zu. So ist es stets aufs Neue ein Festschmaus – mit dem Vorteil einer möglichen Verständigung, sprich einem Tischgespräch, bei welchem nicht gebrüllt werden muss. In 90 Prozent aller Restaurants ist es mir nämlich schlicht zu laut, ich bin da sehr empfindlich – sind Sie in diesem Punkt bei mir?

Schuhmanns haben das in der Corona-Zeit zelebriert, das Abholen der Speisen. Wir haben das dann beibehalten und sind damit keinesfalls alleine.

Und dann der Sonntag

Ein ruhiger und sonniger Sonntag war das. Das letzte Laub im Sonnenschein und viele Leute auf den Wegen im Wald.

Wir sind nach Meusegast hinübergefahren und liefen dort die eine unserer Lieblingsrunden. Also den Rundweg, mit den Grundmauern des Belvedere zu Wesenstein und den schönen Blicken nach überall, sprich die Tafelberge, das Elbtal und der Erzgebirgskamm. Unterwegs zwei Sonnenbänke zum Verweilen, der Buchenwald, eine Handvoll Kühe und der üppig stehende Bienenfreund auf den Feldern, die den Pflug noch nicht gesehen haben.

In Meusegast hat es auch eine kleine Milchtankstelle – falls Sie Bedarf haben. Und am ersten Advent ist dort Weihnachtssingen, nachmittags an der Feuerwehr. Falls Sie Bedarf haben. Und Landluft tanken möchten beim Ausschreiten. Bei Bedarf.

Nichts Spektakuläres also, kein Aufreger und keine Vorfälle. Wir haben das alles genossen, an diesem stillen und sonnigen Wochenende im November. Und es war gut so.

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Guten Tag. Rappelsnut war einmal ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer alten Stadt an der Elbe und schreibt hier weiter über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls.

Wer mitliest, ist herzlich willkommen.

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