Schloss Proschwitz, Bennokanzel und Winkwitz
Am Samstag wurde wohlfeil spaziert. Bei Kaiserwetter. Und zwar dort, wo wir lange nicht waren: in den rechtselbischen Hängen hinter Meißen. Start- und Zielpunkt unserer kleinen Runde war das sehenswerte und schön gelegene Schloss Proschwitz.
Die Sonne, der Wein und die Elbe
Anbei die Route. Vom Parkplatz am Schloss gingen wir durch das Dorf, vorbei am Hofcafé & Hoftheater zu Proschwitz (wir danken den Wirtsleuten für die uns spontan gewährte Führung!) und immer auf dem Sächsischen Weinwanderweg, bis zum nicht zu verfehlenden Ausblick an den Katzenstufen. Dort genossen wir den Ausblick auf Meißen, sprachen (rein zufällig) kurz mit Prinzessin Alexandra zur Lippe und liefen, nun immer am Weinberg, weiter zur Bennokanzel. Diese ist als solche ein doller Ausblick von der Hangkante auf das Elbtal – eine Bank lädt zum Verweilen ein, wir rasteten kurz und tankten ordentlich das Vitamin D.
Rottewitz und Winkwitz
Die Runde führte nun hinunter zur Knorre (Hotel und Restaurant) und dann gleich wieder hinauf nach Rottewitz. Nach einem Blick auf das dortige Rittergut (heute eine Pension) folgte das schönste Stück Weg der Wanderung, mit den Elbtalhängen zur Linken und den Weinlagen zur Rechten. Auch dort galt es zu verweilen und die weiten Ausblicke zu genießen. Schließlich verließen wir die Flusslandschaft und gingen rechter Hand und landeinwärts Richtung Diera, um dann wieder rechts dem Feldweg nach Rottewitz zu folgen. Von dort braucht es nur wenige Minuten nach Winkwitz hinunter. Wir pausierten kurz an der König-Albert-Linde und gelangten letztlich via Knorre-Grund zum Schloss Proschwitz zurück, um vor Ort noch die bemerkenswert schöne Anlage mit Herrenhaus, Garten und Vinothek zu erkunden.
Was schön war
Die ruhige, weite Landschaft am Fluss. Die freundlichen Menschen, auf die wir trafen und mit denen wir sprachen. Und der allerorten explodierende Frühling (komoot).