Easy Company kommen aus Cork, Irland, und bewegen sich in musikalischer Hinsicht zwischen Streetpunk und Oi!. Die während der Corona-Pandemie entstandene Kapelle ist stark in der lokalen DIY-Szene verwurzelt und verbindet klassische, mitsingbare Punk-Riffs mit schonungslos direkten Texten über gelebte Solidarität, Politik, die Wohnsituation und den uns alltäglich umgebenden Wahnsinn.
Es sei hiermit erlaubt, diverse Verweise unters Volk zu streuen, querbeet im Thema und alles lesenswert. Interessante Geschichten oder Gedanken, Fotostrecken, dolle Ausflüge und manchmal auch Software – mehr oder weniger umfänglich und als solches eben das, was mir in den letzten Wochen so unterkam und diesen ab und an erscheinenden Rundumschlag wert ist.
Sonntags in der Oberlausitz. Der Dreiweiberner See, Weißkollm, am Strand mit Beachbar, Caravan Stellplatz und Sonne satt. Wir hatten die Räder dabei und pedalierten eine schöne Runde in der Oberlausitzer Heide- und Seenlandschaft.
Nur eine kurze Notiz für mich. Von daher gehen Sie bitte weiter, es gibt hier heute nicht viel zu sehen. Bis auf diesen klitzekleinen Eintrag in das Wander-Fahrten-Buch. Eine nette Runde mit dem Rad. Schön, aber im Großen und Ganzen auch nicht der Rede wert.
Zum Sonntag begaben wir uns mitten hinein in das ehemalige Braunkohlerevier. Und besuchten zwei uns bis dato unbekannte Türme, von denen jeder für sich bemerkenswert ist.
Red London ist eine britische Oi!-Band aus Sunderland. Sie wurde anno 1981 gegründet und gehört in unseren Tagen zu den Veteranen des britischen Oi! und Streetpunk. Als musikalische Vorbilder sind von Anbeginn The Clash, Stiff Little Fingers, The Ruts und die Angelic Upstarts benannt.
Am dienstfreien Dienstag galt es einige Termine abzuarbeiten. Als ich mich danach und zuletzt ins Bruderland begab und Benzin kaufte fuhr ich auf dem Rückweg, gleich kurz nach der Grenze und um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, links ran, parkte im Dorf und lief dann rechts in den Wald, um mit vier Jahren Abstand einmal mehr den Zeisigstein in Augenschein zu nehmen.
Rostock anno 1982. Der Kellner Paul Gompitz träumt davon, nach Sizilien zu reisen. Die DDR macht ihm das alles andere als leicht, alle Versuche, eine Genehmigung für die Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine mögliche Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Oder eine Studienreise? Alles wird abgelehnt.
Es ist schon einige Tage her, dass ich, als ich auf dem Heimweg in der Niederen Burgstraße war, der eben gerade neu aufgestellten Rockstar-Pine gewahr wurde. Und mich ein wenig wunderte ob des m. E. grobschlächtig gewählten Standortes, dessen Wahl zumindest als unglücklich benannt werden sollte, und mich fragte, welch "bildungsferner Kulturbanause" dort wieder am Wirken war?
Cloudhiker ist ein seit anno 2020 bestehendes, von Kevin Woblick in Berlin betriebenes Projekt, das das zufällige Entdecken interessanter Websites wiederbeleben möchte. Fernab jedweder Algorithmen und personalisierter Feeds führt ein Klick zufällig auf eine von derzeit etwa dreiunddreißigtausend handverlesenen Websites.